Der 15. Mai – der Tag der Magnago-Rose – liegt bereits hinter uns, doch seine Bedeutung wirkt weiter. Gerade jetzt zeigt sich dies besonders eindrucksvoll im Kapuzinergarten in Lana, wo die Sophia-Magnago-Rose aktuell in voller Blüte steht und Besucherinnen und Besucher mit ihrer Schönheit begeistert.
Die Pflanzung der Rosen erfolgte im Rahmen des landesweiten Projekts „Sophia Magnago Rosen für Südtirol“. Ziel dieser Initiative ist es, die Erinnerung an Sophia Cornelissen Magnago wachzuhalten – eine Frau, die Kultur, Medien und vor allem die Sichtbarkeit von Frauen in Südtirol nachhaltig geprägt hat.
Auch in Lana wurde dieses Zeichen bewusst gesetzt: Gemeinsam mit Gemeinderätinnen, Vertreterinnen der Lananer Frauenorganisationen, Bürgermeister Helmut Taber und Martha Stocker, Präsidentin der Silvius-Magnago-Stiftung, wurden die Rosen 2025 gepflanzt.
Sophia Magnago war eine eigenständige und kreative Persönlichkeit, die Kultur aktiv mitgestaltet hat – unter anderem mit Radiosendungen wie „Die Welt der Frau“, Fernsehformaten sowie eigenen literarischen Arbeiten. Ihre Überzeugung, dass Frauen eine starke Stimme in der Gesellschaft brauchen, bleibt bis heute aktuell.
Die blühenden Rosen im Kapuzinergarten sind somit nicht nur ein ästhetischer Blickfang, sondern auch ein lebendiges Symbol: Sie erinnern an die Bedeutung von Engagement, Gleichstellung und an jene Frauen, die oft im Hintergrund wirken und dennoch unsere Gesellschaft entscheidend mitprägen.