Arbeiten in der Peter-Paul-Rigler Gasse

Peter Paul Rigler Gasse

Ab 28. Februar werden in der Peter-Paul-Rigler Gasse Maßnahmen zur Wiederansiedlung des Dohlenkrebses durch die Forstbehörde von Lana durchgeführt. Während der Arbeitszeiten ist der Weg teilweise gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. Wir bitten alle Anwohner, mehr Zeit für ihre Wege zur Schule, Kindergarten, Kitas und Arbeit einzuplanen.

Die Forstbehörde von Lana beginnt am 28. Februar mit den Arbeiten zur Wiederansiedlung des Dohlenkrebses in der Peter-Paul-Rigler Gasse. Während der Arbeitszeiten ist der Weg teilweise gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. Fußgänger und Fahrradfahrer werden gebeten, auf die Hauptstraße auszuweichen. Die Arbeiten sollen bis Mitte März abgeschlossen sein.

Dohlenkrebse spielen eine entscheidende Rolle im Süßwasserökosystem und dienen als Bioindikatoren für saubere und naturnahe Gewässer. Sie kommen sowohl in stehendem als auch in fließendem Gewässer vor und ernähren sich von abgestorbenen Pflanzenteilen, Aas, Würmern und Schnecken. Durch ihren Beitrag zur Beseitigung von abgestorbenem Material tragen sie zur Reinigung des Lebensraums bei.

Die Forstbehörde Lana führt in Absprache mit der Agentur für Bevölkerungsschutz, dem Fischerverband Lana und der Gemeinde Lana die Arbeiten an der Waalsohle sowie an ausgewählten Randabschnitten durch, um den Dohlenkrebs im Waalabschnitt bei der Hl. Kreuz Kirche wiederanzusiedeln. Dabei werden Bremsschwellen aus Stein errichtet und Mauern teilweise mit Naturstein und Betonhinterfüllung neu verkleidet. Zusätzlich wird eine Ausbuchtungsinsel geschaffen, um dem Dohlenkrebs ein besonders strukturreiches Habitat zu bieten.

Diese Maßnahmen werden durch Umweltmittel der Autonomen Provinz Bozen finanziert. Der Dohlenkrebs ist in der FFH-Richtlinie der EU aufgeführt, weshalb die Mitgliedsstaaten verpflichtet sind, Schutzgebiete auszuweisen.

Kontakt

Büro der Vizebürgermeisterin

08.02.2024

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